AllgemeinEinhardstraße/ Wolfsgasse

Verkehrssituation Einhardstraße/ Wolfsgasse

Mit der nachfolgenden Email an den Bürgermeister hat die UB Gangelt ein sofortiges Handeln gegen die massiven Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung in diesem Bereich gefordert!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Tholen,

nach der öffentlichen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 01.03.2016 und der heutigen Berichterstattung in der Geilenkirchener Zeitung hat das Thema „Verkehrssituation Einhardstraße/ Wolfsgasse“ die Öffentlichkeit erreicht und erfordert nach Ansicht der UB Fraktion sofortigen Handlungsbedarf. Ein Zuwarten bis zur nächsten geplanten Sitzung Ende April 2016 könnte zwischenzeitlich bereits verheerende Folgen nach sich ziehen.

Die UB Fraktion Gangelt fordert daher von der Gemeinde Gangelt als Straßenbaulastträgerin eine sofortige, unmittelbare Maßnahme auf die durch das Straßenverkehrsamt des Kreis Heinsberg festgestellten Messergebnisse für den Bereich Einhardstraße/ Wolfsgasse.

Diese Maßnahme könnte beispielsweise durch vorübergehende Dämpfungsmaßnahmen oder aber auch durch Radarmessungen umgesetzt werden, sofern eine abschließende Maßnahme noch diskutiert werden soll.

Begründung:

Nach der vorliegenden Sitzungsvorlage werden die derzeit vorhandenen Regelungen durch die Verkehrsteilnehmer massiv missachtet und die tatsächlichen gefahrenen Geschwindigkeiten liegen deutlich über der vorhandenen Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Entgegen der Aussage, dass die Messergebnisse der Sitzungsvorlage als Anlage beigefügt sind, musste die UB Fraktion feststellen, dass die Messergebnisse aus der Wolfsgasse fehlten und die Vervollständigung der Sitzungsunterlagen zum wiederholten Male bei der Verwaltung einfordern!

Die in der Sitzungsvorlage seitens der Verwaltung angekündigte Notwendigkeit einer Geschwindigkeitsdänpfung konnte im Verlauf der Diskussionen im Bauausschuss allenfalls erahnt werden. Nachdem der Ordnungsamtsleiter Herr Görtz zwei mögliche bauliche Varianten vorgestellt hatte, die nach Ansicht der UB Fraktion bei weitem zur Problemlösung nicht ausreichen würden, beteiligten sich die Verwaltungsangehörigen nur noch durch körperliche Anwesenheit. Natürlich kann ein Bauausschuss zu einer verkehrsrechtlichen Maßnahme gehört werden. Doch der Gemeinde Gangelt obliegt es als Straßenbaulastträgerin verkehrsrechtliche Maßnahmen durchzusetzen.

Die Messungen haben in der Zeit 47.-49. KW 2015 stattgefunden. Trotz der Messergebnisse ist seitdem in diesem Bereich nichts passiert und soll offenbar auch nunmehr bis Ende April nichts mehr passieren. Da bislang keine bauliche Maßnahmen (auch keine vorübergehenden Dämpfungen) in diesem Bereich erfolgt sind, bittet die UB Fraktion Gangelt um Auskunft, ob seit der Messung Ende 2015 zwischenzeitlich Geschwindigkeitsüberwachungen (Radar) durchgeführt wurden und welche Ergebnisse dabei erzielt wurden? Des Weiteren möchte die UB Fraktion wissen, ob es für diesen Bereich ein konkretes Verkehrskonzept gibt?

Die von der CDU Fraktion anvisierte Aufhebung der Zone 30 ist indiskutabel und wird in der UB Fraktion als verfrühter Aprilscherz gewertet. Die hohe Anzahl der gemessenen Fahrzeuge in der Einhardstraße (bis zu 1800) und in der Wolfsgasse (bis zu 1200) zeigt deutlich, dass in diesem Bereich nicht nur Anwohner verkehren. Offenbar wird die Route Einhardstraße/ Wolfgasse von vielen Verkehrsteilnehmern zur Umgehung der Heinsberger Straße als Abkürzung Richtung Sittarder Straße (IOrtsausgang) zum Einkaufszentrum genutzt. Nach Ansicht der UB Fraktion handelt es sich bei diesen Straßen um Zufahrten zu und innerhalb der Wohngebiete. Diese sollten daher – auch mit Blick auf die Zufahrt in ein neu geplantes Wohngebiet – den Anwohnern vorbehalten bleiben und für den Durchgangsverkehr durch bauliche Umgestaltung unattraktiv gemacht werden.

Einer schnellen Lösung durch die Straßenbaulastträgerin und der Beantwortung meiner Fragen sehe ich entgegen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Roger Schröder
(Fraktionsvorsitzender UB Gangelt)

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